Der Einstieg als UGC Creator (User Generated Content) boomt, doch der Weg vom ersten eigenen Video bezahlten Kundenaufträgen erfordert Strategie, Ausdauer und Professionalität. Bei passions.at sehen wir täglich, wie enorm der Hunger von Marken nach echtem, unverkrampftem Videomaterial für TikTok, Reels und Paid Ads ist. Wer hier Fuß fassen will, muss wissen, wie man sich positioniert, aktiv auf Kunden zugeht und langfristige Beziehungen aufbaut.
Das Fundament: Ein überzeugendes Portfolio aufbauen Bevor du den ersten Pitch an eine Marke schickst, brauchst du visuelle Beweise für deine Arbeit. Marken wollen keine langen Lebensläufe sehen, sondern sehen, was du vor der Kamera leisten kannst.
Produziere 3 bis 5 Muster-Videos für Produkte, die du bereits zu Hause hast (z.B. Kosmetik, Technik-Gadgets, Haushaltshelfer oder Food).
Zeige in diesen Videos verschiedene Ansätze: Verschiedene Hooks (die ersten 3 Sekunden entscheiden alles), klassische Unboxings, Vorher-Nachher-Szenarien oder ehrliche Problemlösungen.
Packe diese Videos in ein übersichtliches, mobiles optimiertes Online-Portfolio (z.B. über Canva, Notion oder einen eigenen Linktree). Das ist deine digitale Visitenkarte.
Aktive Kaltakquise: Gezielt auf Brands zugehen Die wenigsten erfolgreichen Aufträge passieren passiv. Du musst aktiv auf Unternehmen zugehen, die bereits digitales Marketing betreiben.
Nutze die Meta Ad Library oder durchstöbere TikTok und Instagram, um Marken zu finden, die bereits Geld in Werbeanzeigen stecken, aber noch keinen oder wenig UGC nutzen.
Schreibe die Marketing-Verantwortlichen direkt per E-Mail oder LinkedIn an.
Vermeide generische Standard-Nachrichten. Zeige stattdessen, dass du ihre Marke verstanden hast. Ein kurzer Satz wie: „Mir ist aufgefallen, dass ihr tolle Produkte habt, aber eure Ads mit klassischem Stock-Footage arbeiten – ich zeige euch, wie das mit echtem UGC für TikTok und Reels aussehen könnte“ bricht das Eis. Hänge direkt ein passendes Beispiel-Video an.
Über Agenturen und Netzwerke an hochkarätige Kunden kommen Der wohl unkomplizierteste Weg zu regelmäßigen und vor allem sicheren Aufträgen führt über professionelle Agenturen. Wenn du dich bei etablierten Netzwerken wie passions.at registrierst oder bewirbst, profitierst du von bestehenden Kundenstrukturen.
Agenturen übernehmen das gesamte Projektmanagement, das Briefing, die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Bezahlungsabwicklung.
Du musst keine nervigen Preisverhandlungen führen, sondern kannst dich voll und ganz auf das konzentrieren, was du am besten kannst: Kreativen Content produzieren.
Marken vertrauen Agenturen, weshalb du über diesen Weg oft an Brands kommst, die über die Kaltakquise schwerer zu erreichen sind.
Qualität, Zuverlässigkeit und die Kunst des Retainers Ein einmaliger Auftrag ist gut, aber der wahre heilige Gral im UGC-Game sind monatliche Partnerschaften (sogenannte Retainer).
Halte Deadlines penibel ein. Verlässlichkeit ist im Agentur- und Marketingalltag eine absolute Seltenheit und sticht jedes kreative Talent aus, wenn die Lieferung zu spät kommt.
Liefere pünktlich Rohmaterial (Raw Files), lizenzfreie Musikvorschläge und verschiedene Hook-Variationen, damit die Media Buyer der Marken optimal damit arbeiten können.
Wenn deine Videos gut performen, biete der Brand direkt unaufgefordert neue Skizzen oder Ideen für den kommenden Monat an. Wer proactive mitdenkt, wird vom Dienstleister zum unverzichtbaren Partner.
UGC ist kein passives Nebeneinkommen, das von alleine läuft, sondern ein echtes Handwerk. Wer professionell auftritt, ein starkes Portfolio vorweist und die Mechanismen von Performance-Marketing versteht, baut sich in kürzester Zeit einen lukrativen Kundenstamm auf.
